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Vor neuem Kapitel holte Ruderer Reim erstes Podest

Nach verpasste Olympia-Quali im Leichtgewichts-Doppelzweier stand Lukas Reim im Einer in Polen am Start und holte dort seine erste Weltcup-Medaille. Was seine Zukunft danach angeht, sind noch viele Fragen zu klären.


Einmal sollte es noch „Rock’n’Roll“ spielen. So lautete das Motto von Ruderer Lukas Reim (Möve Salzburg) vor dem Weltcup im Leichtgewichts-Einer in Posen (Pol). Denn damit endete diese Disziplin für den Salzburger, weil sie in Zukunft nicht mehr olympisch ist, Förderungen wegfallen. Der 26-Jährige vergoldete den Abschluss zwar nicht, aber holte sich am Samstag mit dem dritten Platz sensationell seine erste Weltcup-Medaille.

„Ich bin natürlich sehr happy. Es war eine spannende und nicht ganz einfache Saison“, jubelte Reim und spricht von der verpassten Olympia-Quali im Doppelzweier mit Partner Julian Schöberl (OÖ). Am Ende fehlten in Luzern (Sz) nämlich elf Sekunden auf den benötigten zweiten Platz.


Für sein Premierenpodium gab es Lob von Nationaltrainer Robert Sens: „Es war wieder ein super Rennen von Lukas, ein schöner Saisonabschluss im Leichtgewichts-Bereich für ihn, das hat er toll gemacht.“


Wie es jetzt weitergeht, ist offen. Grundsätzlich möchte Reim zum Schwergewicht wechseln, wo er bis 2021 aktiv war und wofür er wieder fünf bis sechs Kilo an Muskelmasse zulegen müsste. „Diese Umstellung würde natürlich etwas Zeit benötigen“, weiß der Sportler.


Gespräch mit Verband


Jedoch hängt seine Entscheidung auch vom Ruderverband ab und was dieser dem Mitglied des Ruderklubs Möve anbietet – ein Gespräch diesbezüglich wird wahrscheinlich nach den Olympischen Spielen stattfinden. „Für mich ist es völlig offen. Was ich entscheide, muss ich mir dann anschauen“, sagt das Ruder-Ass. „Den sportlichen Plan für die nächsten Jahre entscheide nicht nur ich, da spielen auch Heer und Verband mit“, betont der 26-Jährige und hofft auch auf eine positive Entscheidung seines Arbeitgebers im Sommer. Mit dem Podest hat Reim vor dem neuen Kapitel Werbung in eigener Sache gemacht.

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