Voller Erfolg bei erster Elite-Heim-Weltmeisterschaft

September 1, 2019

Nach einem gelungenen 5. Platz bei der Unter-23 Weltmeisterschaft in Florida vor knapp eineinhalb Monaten, startete der Fridolfinger Lukas Reim nun auch bei der Elite-Weltmeisterschaft in Linz/Ottensheim. Hier waren im Männer-Einer ganze 44 Boote aus der gesamten Welt angereist, um sich zu messen. Neben Olympiasiegern, Weltbestzeithaltern und Weltmeistern, als jüngster Starter auch mit dabei der Ruderer aus Waging. Bereits im Vorhinein war die Zielsetzung klar: Möglichst viel Erfahrung in der höheren Altersklasse der Herren zu sammeln. Die Weltmeisterschaften in Linz waren in vielerlei Hinsicht besonders. Zum einen wurden bei diesem Event die ersten Tickets für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 vergeben, zum anderen war es die erste Elite-Weltmeisterschaft für Lukas. Das hohe Niveau des Turniers zeigte sich bereits im Vorlauf vergangenen Montag. Lukas konnte bis gut 1000m mit dem starken Teilnehmerfeld mithalten, dann musste er jedoch ziehen lassen und erhielt die Chance, sich durch den Zwischenlauf für das Viertelfinale zu qualifizieren. Lukas Reim bot dem heimischen Publikum ein Herzschlag-Rennen der Superlative. Nach einem starken kämpferischen Rennen fehlten Lukas Reim im Ziel zwei Hundertstel für den Aufstieg ins Viertelfinale. Der Ruderer vom Waginger Ruderverein konnte Juan Carlos Cabrera aus Mexiko auf den dritten 500 Metern überholen und musste sich erst auf den letzten Metern dem physisch starken Olympia-Achten von Rio geschlagen geben. „Es war ein super Rennen, ich habe eine super Aufholjagd geboten, das hat mich sehr gefreut, dass es am Ende nicht für den Aufstieg geklappt hat, ist natürlich schade. Aber dieses Rennen gibt mir auch Motivation weiter hart zu trainieren“, so Reim. Nach diesem Vorrunden-Aus kämpfte Lukas nun bei seinen ersten Weltmeisterschaften in der offenen Klasse im Viertelfinale E-H ums Weiterkommen und um Platz 25. Dies Gelang dem Waginger Ruderer mit Bravour. Im Viertelfinale E-H, sowie im Halbfinale E-H konnte Lukas seine Rennen gewinnen und qualifizierte sich somit für das Finale E. Der 21-Jährige zeigte zum Abschluss der Weltmeisterschaften noch einmal ein gutes Rennen. Im Kampf um Platz drei musste er sich im Fotofinish dem Spanier Jordi Jofre Senciales geschlagen geben. Am Ende somit ein 27. Platz, der für Lukas aber eher nebensächlich ist: „Es war mir wichtig, ein gutes Rennen in diesem starken Feld zu zeigen und das ist mir gelungen.“, sagt Reim. Für Lukas war die Weltmeisterschaft somit eine gute Standortbestimmung in der offenen Klasse und zugleich eine Motivation für das bevorstehende Wintertraining.

 

 

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